· der Leber (blind nach Menghini und ultraschallgestützt)
· endosonografisch gestützt für alle erreichbaren Strukturen
Leberspiegelung mit Punktion
Polypenabtragungen an Speiseröhre, Magen, Dünndarm und Dickdarm
Drainage von Abszessen, Gallengängen, Pankreasgang und Zysten
Ligaturen von Krampfadern in Speiseröhre und Hämorrhoiden
Blutsstillung aller Art
Anlage von PEG, PEJ, Button
Beckenkammpunktionen
Aszitespunktion
Altersmedizin
Die Altersmedizin (Geriatrie) verfolgt einen ganzheitlichen „integrativen“ Behandlungsansatz.
Unser Behandlungsteam, geleitet von einem erfahrenen Facharzt für Innere Medizin und Geriatrie, besteht aus
geschultem Pflegepersonal,
Ergo-, Physio- und Sprachtherapeutinnen,
einer Psychologin,
sowie einer Sozialarbeiterin.
Allen gemein ist das Bestreben, sich des im Alter, aber auch am Alter, erkrankten Menschen besonders anzunehmen. Man bemüht sich um ältere und betagte Patienten sowie um solche, die an typischen Erkrankungen des höheren Lebensalters leiden. Dabei spielt das Erkennen und Behandeln von Multimorbidität - der gleichzeitigen Anwesenheit verschiedener Krankheits- oder Beeinträchtigungszustände, die oft die Grenzen der traditionellen Gebiete der Medizin überschreiten - eine besondere Rolle.
Neben der Heilung bzw. Besserung von Krankheitserscheinungen ist ein ebenso wichtiges Behandlungsziel die Erhaltung oder Wiederherstellung größtmöglicher Selbstständigkeit und der Fähigkeit zu einer selbstbestimmten Lebensführung, die besonders der ältere Patient zu verlieren droht. Damit gehört zur Geriatrie über die medizinische Behandlung hinaus immer die besonders auf Aktivierung ausgerichtete Pflege und die an den unterschiedlichen Erfordernissen des Patienten ausgerichtete Frührehabilitation. Durch Verbesserung der „Funktionalität“, d.h. der körperlichen und geistigen Leistungsfähigkeit sowie der Alltagstauglichkeit, wird Pflegebedürftigkeit verhindert oder vermindert und Lebensqualität erhalten.
Am Anfang jeder Behandlung steht das geriatrische Assessment, die umfassende klinisch – geriatrische Eingangsuntersuchung, die den Gesamtzustand des Patienten erfasst.
In der Geriatrie behandelte Erkrankungen und Fähigkeitsstörungen:
akute, chronische und miteinander vergesellschaftete (Multimorbidität erzeugende) Gesundheitsstörungen
Einbußen bei der Beweglichkeit, der Alltagsbewältigung, der Kommunikation und der geistig-seelischen Leistungsfähigkeit
Probleme des sozialen Umfeldes
Über die ärztliche Diagnostik des Gesundheitszustands hinaus machen sich die Mitglieder des geriatrischen Teams je nach dem persönlichen Bedarf des Patienten ein Bild von
seiner Beweglichkeit (Mobilität und Stabilität),
seiner Selbstständigkeit (Alltagskompetenz),
seiner Gestimmtheit und geistigen Leistungsfähigkeit (Kognition)
und seiner sozialen Einbindung.
Auf dem Ergebnis dieser gemeinsamen Untersuchung (Assessment) baut ein individueller Therapieplan auf, der in den ärztlichen Visiten und in regelmäßig stattfindenden Beratungen des Teams überprüft und der Entwicklung des Patienten gemeinsam flexibel angepasst wird. Oberstes Ziel aller Bemühungen ist der Erhalt oder die Verbesserung der „Funktionalität“ des Patienten, d.h. seiner körperlichen und geistig-seelischen Leistungsfähigkeit und Alltagstauglichkeit, die Vermeidung oder Verminderung von Pflegebedürftigkeit und die Schaffung größtmöglicher Lebensqualität.
Medizinische Behandlung und Frührehabilitation gehen parallel. Dabei sollen die Angehörigen in den Behandlungsprozess einbezogen und frühzeitig die angemessene Weiterversorgung des Patienten nach Abschluss der stationären Behandlung in den Planungen berücksichtigt werden.
Bei der Behandlung kommen die technischen Möglichkeiten der modernen Medizin im Akutkrankenhaus zum Einsatz. Dabei achten wir auf die erhöhte Empfindlichkeit des älteren Menschen und die eingeschränkte Belastbarkeit seines Organismus. Sind diese Möglichkeiten der Hilfe ausgeschöpft, gehört zur Behandlung durch das geriatrische Team am Ende des Lebens die angemessene Versorgung des Patienten im Sinne der Palliativmedizin.
Kontakt
Chefarzt Dr. med. Peter Thomaßen
Tel.: 03772 63-201 (Sekretariat) [email protected]
Weiterbildungsbefugnis für
Basisweiterbildung Innere Medizin
Facharztkompetenz Innere Medizin
Innere Medizin
Oberarzt Dipl.-Med. Roland Benkert
Leiter des Bereichs Endoskopie und Endosonografie
Tel. 03772 63-286 [email protected]
Assistenzärztin (EZ) Dr. med. Katharina Wiedenmann
Tel. 03772-63-261
Fax 03772-63-328
Gerontopsychiatrie
Chefarzt der Klinik für Psychiatrie, Verhaltensmedizin und Psychosomatik am Klinikum Chemnitz Dr. med. Thomas Barth
Tel. (Krankenhaus Schneeberg) 03772 63-311
Tel. (Klinikum Chemnitz) 0371 333-10501